12. Literaturherbst Heidelberg: ROBERT STADLOBER singt und liest Tucholsky "Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut"
- 14. Oktober 2026
- ab 20:00 Uhr
- Karlstorbahnhof (Großer Saal), Heidelberg
ROBERT STADLOBER singt und liest Tucholsky "Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann glauben wir gleich, wir seien gut"
Robert Stadlober singt, spricht und ruft ins Gedächtnis, dass sich nicht viel verändert hat, seit Kurt Tucholsky sagte: „Wenn wir einmal nicht grausam sind, dann denken wir gleich, wir seien gut“. Der deutsch-österreichische Schauspieler und Musiker verwandelt Tucholskys Gedichte zu einzigartigen Songperlen zwischen Indie-Pop und Folk – „mit einem schiefen und einem schüchternen Glitzern utopischer Hoffnung im linken Auge“ (Robert Stadlober) – und nimmt den Hörer auf eine Reise mit: Es geht um die Unmöglichkeiten des menschlichen Umgangs, in Liebesdingen wie in Dingen des Hasses, es geht um die Sinnlosigkeit von Gewalt und die Hoffnungslosigkeit von Politik, die sich über Gewalt zu vermitteln sucht. Und nicht zuletzt geht es um die Sehnsucht nach einer Art richtigem Leben und den immerwährenden Kampf der Vielen um ein kleines Stück vom Ganzen. Fehlt uns womöglich nur die richtige Perspektive, aus den wirren und verwirrenden Kreisen des Ich- und Weltgeschehens endlich herauszutreten und alles in neue Bahnen zu lenken? Robert Stadlobers Blick auf das Leben und die Welt weist eine erste und zugleich erfrischend begeisternde Richtung.
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Eine Kooperation von Literaturherbst Heidelberg und Heidelberger Theatertage
Datum
| 14.10.2026 | 20:00 - 22:30 |
Standort
Karlstorbahnhof (Großer Saal)
Marlene-Dietrich-Platz 3, 69126 Heidelberg