Das Bruchsal der Fünfzigerjahre sehen lernen
Im Rahmen des Programms zum bundesweiten Tag des offenen Denkmals führt Prof. Dr. Hartmut Ayrle, Leiter der Stadtentwicklung Bruchsal, durch die Kaiserstraße und damit durch ein städtebauliches Ensemble der Wiederaufbau-Architektur.
Die Kriegszerstörung 1945 hat Bruchsal völlig verändert. Nachdem 80 Prozent der Innenstadt verbrannt waren, entstand sie innerhalb der kommenden anderthalb Jahrzehnte neu auf den alten Grundstückszuschnitten, jedoch mit modernisierten Fassaden. „Heute ist die Innenstadt von Bruchsal ein städtebauliches Ensemble der Wiederaufbau-Architektur“, sagt Ayrle. „In ihrer Einheitlichkeit zeigen die Gebäude mit ihren symmetrischen Grundstrukturen eine ebenso reizvolle wie unaufgeregte Formsprache voller ansprechender Details.“ Es lohne sich deshalb, mit einem zweiten Blick genauer hinzuschauen. Entsprechend bietet Ayrles Führung ungewohnte Perspektiven zu der Formensprache lang gewöhnter Stadträume.
Die Führung ist Teil einer ganzjährigen Reihe zu den unterschiedlichen Quartieren und Landschaftselementen in und um Bruchsal, die in ihrer Gesamtheit die 1050-jährige Geschichte der Stadt und der Region am westlichen Kraichgaurand sichtbar macht.
13. September 2026
Beginn: 17:00 Uhr, Dauer ca. 1,5 Std.
Treffpunkt: Denkmal am Otto-Oppenheimer-Platz
Teilnahme kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich.
Weitere Informationen: Touristinformation Bruchsal „H7“,
Tel. 07251 50594-61, E-Mail: touristinformation@btmv.de
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