Erkundungen in der Bruchsaler Südstadt
Erkundungen in der Bruchsaler Südstadt
mit Stadtführer Heribert Zöller
Von der ursprünglichen Waldsiedlung ausgehend entwickelte sich die Bruchsaler Südstadt als Nachkriegsbebauung mit ergänzendem sozialem Wohnungsbau in den 1960ern und 1970ern. Das noch relativ junge Stadtviertel wuchs rasch, da viele Flüchtlinge und Heimatvertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Heimat suchten.
Mit der 1954 feierlich eingeweihten evangelischen Paul-Gerhard-Kirche und der wenige Monate später konsekrierten katholischen Kirche St. Anton entstanden auch für beide christliche Konfessionen neue Gotteshäuser, daneben Schulen und Versorgungseinrichtungen.
Der Rundgang – endend in der Waldstraße, wo das Entstehen der Siedlergemeinschaft Bruchsal-Waldsiedlung geschichtlich seinen Anfang nahm – vermittelt auch Informationen zu den historischen Persönlichkeiten, nach denen die Straßen dieses Quartiers benannt sind: darunter der 1848er-Revolutionär Franz Sigel und der 1944 im Konzentrationslager Dachau umgekommene frühere Landtagsabgeordnete Josef Heid.
Die Führung ist Teil einer ganzjährigen Reihe zu den unterschiedlichen Quartieren und Landschaftselementen in und um Bruchsal, die in ihrer Gesamtheit die 1050-jährige Geschichte der Stadt und der Region am westlichen Kraichgaurand sichtbar macht.
05. Juli 2026
Beginn: 15:00 Uhr
Treffpunkt: Punkt Apotheke, Franz-Sigel-Str. 83
Teilnahme kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich.
Weitere Informationen: Touristinformation Bruchsal „H7“,
Tel. 07251 50594-61, E-Mail: touristinformation@btmv.de
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