Perle 4 - Nach Geislingen durchs Kochertal
- 3:10h
- 11.17 km
- 128 m
- 128 m
Die abwechslungsreiche Wanderung verbindet die reizvolle Landschaft des schönen Kochertals mit eindrucksvollen Natur- und Kulturerlebnissen. Auf abwechslungsreichen Wegen führt die Tour durch Wälder, über Wiesen und entlang weitläufiger Felder. Immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke auf die imposante Kochertalbrücke, das tief eingeschnittene Kochertal und das angrenzende Bühlertal.
Ein besonderer Höhepunkt der Wanderung ist der Löwenberg, auch „Löwenbuck“ genannt. Dieser liegt in einem ehemaligen Gipsbruch, der heute eine ganz besondere Atmosphäre ausstrahlt. Früher wurde in diesem Gipsbruch sogar Theater gespielt – ein interessantes Zeugnis aus der Geschichte des Ortes und ein ungewöhnlicher Schauplatz für kulturelle Veranstaltungen.
Auch das Brückenmuseum Geislingen lädt zu einem interessanten Zwischenstopp ein. Direkt angrenzend befindet sich ein großzügig gestalteter Spielplatz, der besonders für Familien eine willkommene Gelegenheit für eine Pause bietet. Hier können sich Kinder austoben und die Erwachsenen eine kleine Verschnaufpause einlegen.
Ein weiterer schöner Abschnitt der Tour führt durch die idyllische Kochertalaue. Die naturnahe Umgebung, das ruhige Flusstal und die abwechslungsreiche Vegetation machen diesen Bereich zu einem besonders angenehmen Ort zum Verweilen und Genießen.
Neben den kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten sorgen markante Felsformationen, unterschiedliche Wegabschnitte und teilweise steile Passagen für Abwechslung. So verbindet die Wanderung Natur, Geschichte und Erholung auf besondere Weise und bietet unterwegs immer wieder neue Eindrücke und schöne Möglichkeiten für eine kleine Pause.
Zum Abschluss lohnt sich ein Bummel durch Braunsbach mit seinen historischen Fachwerkhäusern. Wer die Wanderung gemütlich ausklingen lassen möchte, findet im Ort verschiedene Einkehrmöglichkeiten mit regionalen und griechischen Spezialitäten.
Details
Monate
Wegweiser
Startpunkt
Wegbeschreibung:
Die Wanderung beginnt am Parkplatz beim Friedhof in Braunsbach. Zunächst gehst du über die Kocherbrücke und anschließend links in Richtung Campingplatz. Nach ca. 70 Metern zweigt rechts ein markierter Fußweg ab, der dich steil bergauf zu einem asphaltierten Waldweg führt. Hier wendest du dich nach links in Richtung Geislingen. Hinweis: Der Wanderweg 4 folgt bis zur Kochertalbrücke dem Hauptwanderweg des Schwäbischen Albvereins, markiert mit einem roten Strich auf weißem Grund.
An der Weggabelung, an der der Asphaltweg endet, nimmst du den unteren Weg, der dich weiter durch den Buchenwald führt. Bei den beiden folgenden Abzweigungen hältst du dich jeweils links. Vor einer Laubwaldschonung zweigt der Weg nach rechts ab und führt ein kurzes Stück steil bergauf. Anschließend erreichst du einen Waldweg, dem du nach links folgst.
Nach etwa 300 Metern verlässt du den Wald. Der Weg verläuft zunächst am Waldrand entlang und später wieder durch den Wald. Immer wieder eröffnen sich schöne Ausblicke auf das Kochertal mit der imposanten Kochertalbrücke Bühlernzimmern.
Etwa 1 km nach dem Unterqueren der Kochertalbrücke erreichst du eine Wegkennzeichnung auf der rechten Seite. Dieser folgst du nach links auf einen Grasweg, der leicht bergab bis zu einer Kreisstraße führt. Dort gehst du ein kurzes Stück nach links bis zur Kreuzung mit einer Landesstraße. Du überquerst die Straße und folgst dem Kochertal-Radweg geradeaus in Richtung Enslingen. Auf der anderen Kocherseite liegt Geislingen.
Vorbei an Gärten und Äckern erreichst du eine Holzbrücke über den Kocher. Am Waldrand, etwa 150 Meter nach einer weiteren Brücke über den Diebach, verlässt du den Kochertal-Radweg und biegst nach links in Richtung Geislingen ab. Nach der Überquerung der oberen Diebachbrücke verlässt du nach etwa 150 Metern in einer Kehre den Asphaltweg und gehst geradeaus am Waldrand entlang.
Im weiteren Verlauf führt dich der Weg hoch und steil über dem Kocher durch den Wald bergan. Schließlich erreichst du den Löwenberg, auch „Löwenbuck“ genannt, und kannst einen wunderschönen Ausblick ins Kocher- und Bühlertal genießen. Gips ist noch an der Felswand am südlichen Ende sowie am Abstiegsweg nach Geislingen zu erkennen. Dabei befindest du dich in einem Naturschutzgebiet.
Nach einem steilen Abstieg – bei Nässe ist besondere Vorsicht geboten – überquerst du die Bühlerbrücke und folgst dem Gehweg durch Geislingen. An der Kreuzung im Ort hältst du dich in Richtung Braunsbach, kommst am Brückenmuseum Geislingen vorbei und biegst am Gasthof Adler nach rechts ab. Anschließend geht es leicht bergauf bis zum Friedhof.
Dort schlägst du den Weg nach links ein und folgst ihm etwa 300 Meter bergauf in Richtung Ortsende. Direkt vor dem Ortsschild wendest du dich nach links auf einen geschotterten Feldweg, der durch Wiesen und Felder in Richtung Kochertalbrücke verläuft.
Etwa 1 km nach dem Unterqueren der Brücke erkennst du eine Wegmarkierung auf der linken Seite. Dieser folgst du auf einem Weg hinab zum asphaltierten Kochertal-Radweg. Dort gehst du nach rechts und erreichst bald die Grimmbachbrücke.
Durch die Unterführung wechselst du auf die andere Straßenseite und nimmst den Weg nach rechts, der dich durch die Wiesen der Kochertalaue zurück nach Braunsbach führt. Im Ort folgst du der Straße in Richtung Künzelsau, passierst den markanten Torturm und erreichst schließlich wieder den Ausgangspunkt am Friedhof.
Startpunkt Wegbeschreibung:
Von A6 (Nürnberg-Heilbronn) an der Ausfahrt "Schwäbisch Hall" der Beschilderung nach Braunsbach folgen.
Endpunkt
Endpunkt zu Startpunkt:
Die Wanderung ist ein Rundwanderung.
Tipp des Autors
- Beeindruckende Ausblicke auf die Kochertalbrücke
- Herrliche Panoramablicke ins Kocher- und Bühlertal
- Löwenberg („Löwenbuck“) mit markanten Felsformationen und ehemaligem Gipsbruch
- Idyllische Kochertalaue
- Abwechslungsreiche Landschaft aus Wäldern, Wiesen und Feldern
Öffentliche Verkehrsmittel
Bushaltestelle "Im Rabbinat"