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Römertour im Elzbachtal
schwer
Wanderweg

Römertour im Elzbachtal

  • 5:00h
  • 19.3 km
  • 232 m
  • 232 m
Karte PDF

Auf kleinen Pfaden und Forststraßen verläuft diese geschichtsträchtige Wanderung in weiter Runde um Neckarburken herum. Vereinzelt vorkommende Anstiege stellen bei dem ansonsten eben verlaufenden Weg kein Problem dar.

Von der einstigen Römersiedlung Neckarburken führt diese Rundwanderung auf einer alten Römserstraße durch den lichten Wald. Am Trienzenbach entlang wandern wir in das idyllische Elztal und durch Dallau zurück nach Neckarburken. Hier haben wir abschließend die Gelegenheit, die Ausgrabungsstätte eines römischen Kastells zu besichtigen.


Details

Kondition

Technik

Erlebnis

Landschaft

Monate

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Startpunkt
Neckarburken
Öffentliche Verkehrsmittel

mit der S-Bahn von Mannheim/Osterburken nach Neckarburken

Wegbeschreibung

Unsere Wanderung startet am Bahnhof in Neckarburken, wo wir die Gleise überqueren und den Weg in den Wald nach rechts steil aufwärts laufen. Hinter den letzten Häusern des Ortes zweigt ein Waldpfad nach rechts ab und führt in Kehren bergauf. An der kommenden Gabelung gehen wir am Waldrand nach links, wandern weiter in den Wald und zweigen an der zweiten Kreuzung nach rechts in den Dallauerweg ab. Der Pfad verläuft nun abwärts und vor einer sanften Linkskurve knickt ein äußerst unauffälliger Weg scharf nach links ab. Zur Orientierung befindet sich ein weißes L auf einem der Baumstämme und weist den Weg nach links. Ein kleiner Pfad führt weiter in den dichten Wald und wir folgen dem L an verschiedenen Kreuzungen vorbei, bis uns die Markierung auf einen breiteren Forstweg nach links leitet. Hier geht es bergan und schon bald treffen wir auf eine alte Römerstraße (1), in die wir rechter Hand einbiegen. Von der alten Straßenführung ist lediglich ein holpriger Pfad vorhanden, der jedoch auf den Verlauf der Straße schließen lässt. Die römische Route trifft schon bald auf eine Forstraße, in die wir nach rechts abbiegen, ehe wir nach Sattelbach wandern.

Im Ortskern wenden wir uns links, biegen sogleich rechts ab und schreiten über das Feld und durch die Siedlung zum Waldrand. An der letzten Gabelung vor den Bäumen wählen wir die linke Abzweigung und schreiten nach ca. 800 m auf einem leicht übersehbaren Waldpfad in den dichten Baumbestand hinein. Bergab verläuft der mit der weißen L-Markierung versehene Weg teilweise über Forstraßen abwärts, bis wir den idyllisch gelegenen Trienzbach erreichen. In einem malerischen Waldstück führt eine kleine Brücke (2) über das Gewässer und der Platz lädt mit seiner romantischen Stimmung zu einer kleinen Pause ein. Auf der anderen Bachseite treffen wir auf einen Forstweg, in den wir nach rechts einbiegen und nun wieder bergan wandern. Hinter dem rechter Hand liegenden Weiher geht es rechts auf den schmalen Weg und sogleich wieder links auf die asphaltierte Forststraße. Dieser folgen wir bis zur breiten T-Kreuzung. Der Auerbacher Weg setzt hier den Straßenverlauf fort und führt geradeaus den Berg hinab, über eine Forstkreuzung und anschließend nach links über den kleinen Bach in das Tal der Elz. An der Schutzhütte wählen wir die rechte Abzweigung und wandern auf dem Elztalweg nach links und oberhalb des Bachverlaufs nach Süden. Nach einer langen S-Kurve überquert eine Brücke die Elz und leitet uns auf einen Wirtschaftsweg. Unter der Eisenbahnbrücke hindurch und am Pferdegestüt vorbei kommen wir auf diese Weise nach Dallau.

Auf dem „Rechten Weiler“ laufen wir zur Dorfstraße, zweigen nach rechts in die Kirchenstraße ab und biegen in der Kehre in die Obere Augartenstraße ein. Am Ende der Straße zweigen wir in die Untere Augartenstraße ab und wandern so in den „Geisrain", der uns durch den Wald und parallel zur Hauptsraße zurück nach Neckarburken bringt. In Neckarburken befinden sich die ausgeschilderten Reste eines römischen Kastells (3), das direkt an der Hauptstraße gelegen ist. Das Kastell war eine von zwei Kasernen in Neckarburken und wird heute als Ostkastell bezeichnet. Das vermutlich in der trajanischen Epoche (bis 159 n. Chr.) errichtete Bauwerk, war das kleinere der beiden Befestigungsanlagen, heute sieht man lediglich den archäologisch erschlossenen Teil des Komplexes. Die Ausgrabungsstätte ist jedoch für jedermann zugänglich, so dass man sich mit Hilfe der Informationstafel ein gutes Bild über die Anlage in früheren Zeiten machen kann.

Von der Kaserne laufen wir weiter in Richtung der Ortsmitte und des ausgeschilderten Bahnhofs zurück zum Ausgangspunkt unserer Rundwanderung.

Tourimia Tourismus GmbH Logo von Tourimia Tourismus GmbH  ·  Odenwald  ·  CC BY-SA

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