Bretten/Neibsheim: Neibsheimer Sehenswürdigkeiten
- 2:17h
- 8.45 km
- 94 m
- 94 m
Freistehende Plätze mit beeindruckenden Ausblicken bis hin zum Pfälzer Wald und den Vogesen sowie versteckte Sehenswürdigkeiten in den Wäldern machen diese Wanderung rund um Neibsheim zu einem abwechslungsreichen Erlebnis. Die leicht hügelige Strecke verbindet Natur, Geschichte und Kultur und bietet für jeden etwas.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt die Marienkapelle auf dem Adelsberg. Sie wurde erstmals 1703 erwähnt und 1737 geweiht. Der Bau geht auf das Gelübde eines Offiziers zurück, der während eines Gefechts Schutz in der alten Kapelle suchte. Über viele Jahre hinweg prägten Eremiten das Leben an der Kapelle. Zahlreiche Stiftungen der Bürger zeugen bis heute von der engen Verbundenheit der Neibsheimer mit diesem besonderen Ort.
Ein weiteres historisches Zeugnis ist das Hügelgrab am Dreimärker. Die bronzezeitliche Grabstätte wurde 1888 geöffnet und auf die Zeit zwischen 1200 und 1500 v. Chr. datiert. Gefundene Grabbeigaben wie Nadeln und Dolchklingen weisen auf die frühe Besiedlung der Region hin.
Im Micheltal befindet sich die Kapelle des heiligen Antonius. Sie wurde 1845 errichtet und erinnert an ein früher in einer alten Eiche eingewachsenes Bild des Heiligen. Die kleine Kapelle entstand durch Spenden der Neibsheimer Bevölkerung.
Entlang der Strecke laden außerdem die Grillhütte mit herrlichem Blick über den Kraichgau, die Stele zu Ehren von Pfarrer Grimm sowie zahlreiche historische Gebäude im Ort zum Verweilen ein. Dazu zählen die Pfarrkirche aus den Jahren 1790/91 mit ihrem kunstvollen Hochaltar, das schlossähnliche Rathaus von 1904, das Gerweck’sche Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert sowie die ehemalige Tabakscheune von 1939, die heute als gelungenes Beispiel denkmalgerechter Sanierung gilt.
Die Wanderung verbindet eindrucksvoll Natur, Geschichte und die kulturelle Vielfalt Neibsheims.
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Highlights: Marienkapelle, Anto-niuskapelle, Pfarrkirche, Rathaus, Gerweck’-sches Fachwerkhaus, Tabakscheune