Bretten/Neibsheim und Büchig: Kapellenweg
- 1:41h
- 6.1 km
- 89 m
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Die wohl bekannteste Kapelle ist die Marienkapelle auf dem Adelsberg. Sie wurde erstmals am 21. Juli 1703 in einer Bittschrift an den Bischof erwähnt. 1729 wurde der Bau einer neuen Kapelle beantragt. Finanziert werden sollte sie durch einen Offizier, der während eines Gefechts auf dem Adelsberg in der alten Kapelle Schutz gesucht und um sein Leben gebetet hatte. Nach einigen Verzögerungen erfolgten schließlich 1737 die Grundsteinlegung und die Weihe der Kirche. Die Fertigstellung dauerte vier Jahre.
Zum Schutz vor Diebstählen und zur Betreuung der Gottesdienste wurde ab 1744 dauerhaft ein Eremit in der Kapelle untergebracht. Der erste Eremit trat sein Amt 1745 an. Einer der Eremiten, Joseph Winkler, wurde im Vorraum der Kapelle beigesetzt. Zahlreiche Stiftungen Neibsheimer Bürger zeugen bis heute von der engen Verbundenheit zur Kapelle.
Weitere sehenswerte Kapellen sind die Kapelle am Goldenen Kreuz in Büchig sowie die Antoniuskapelle im Micheltal. Diese entstand, nachdem eine alte Eiche mit einem eingewachsenen Bild des heiligen Antonius gefällt werden musste. An der Stelle errichteten Bürger aus Neibsheim mit Spenden eine kleine Kapelle, die 1845 fertiggestellt wurde. Heute befindet sich dort eine Figur des heiligen Antonius.
Außerdem befinden sich auf dem alten Friedhof neben der Kirche St. Mauritius eine Mariengrotte sowie eine weitere kleine Kapelle beim Pfarrhaus.
Details
Monate
Startpunkt
Tipp des Autors
Highlights: Marienkapelle, Kapelle Goldenes Kreuz, Antoniuskapelle, Mariengrotte, kleine Kapelle
Öffentliche Verkehrsmittel
Von Bretten und Gondelsheim aus fährt der Bus 141 nach Neibsheim.
Wegbeschreibung
Die Wanderung führt zuerst in den Ort zur kleinen Kapelle im beim Pfarrhaus und weiter zur Grotte im alten Friedhof bei der Pfrarrkirche St. Mauritius. Von hier aus geht es in südlicher Richtung in den Wald zur Antoniuskapelle. Ein wunderschöner Ort zum verweilen und die Ruhe zu genießen. Weiter geht es Richtung Büchig zur Kapelle am goldenen Kreuz um von dort über das Geistloch zur Marienkapelle am Adlersberg zu gelangen. Links weg führt uns der Weg weider zurück zum Ausgangspunkt unserer Route.